Gemeinschaftsprojekt · JVA Meppen

Versunkene Träume

Ein Schiffsheck ragt 6,25 Meter hoch aus dem Boden. Nach einem Konzept von Eckhard Kowalke schuf die Kreativgruppe der JVA Meppen daraus gemeinsam mit Auszubildenden der Lehrwerkstätten ein Kunstobjekt.

Aufgerichtetes Schiffsheck mit hölzerner Front und zwei Öffnungen in einer Gartenanlage
Versunkene Träume. Konzept Eckhard Kowalke; umgesetzt mit der Kreativgruppe der JVA Meppen und Auszubildenden der Lehrwerkstätten. Ansicht der hölzernen Front.

Das Heck stammt vom Jugendschiff Emsland, auf dem Gefangene und Betreuer gemeinsam Fahrten unternommen hatten. Nach dem Untergang des Schiffes wurde dieser Teil geborgen und für die Arbeit erhalten.

Die Mitglieder der Kreativgruppe und die Auszubildenden setzten das Konzept in gemeinsamer Arbeit um. Der Förderkreis übernahm einen Großteil der Kosten; das Staatshochbauamt Lingen half bei der Verankerung im Boden.

Andere Seite des aufgerichteten Schiffshecks mit Metallbeplankung und Schiffsschraube
Versunkene Träume. Die andere Seite des aufgerichteten Schiffshecks mit Beplankung und Schiffsschraube.

Fotografien: Künstlerarchiv Eckhard Kowalke. Quelle: „Versunkene Träume: Symbol für einen neuen Anfang“, Kürzel pd, mit Pressefotos von Diek. Texte & Quellen